MicroDrifter

von Hydro&Marine

Die Hardware hab ich ja schon komplett zuhause! Sollte in die Micro Iceberg verbaut werden!

Die extra große Haube! 221X140mm

So will ich den Cat selten sehen!

Technische Daten:

Diese Angaben sind direkt von Hydro&Marine

Länge: 470mm

Breite: 160mm

Gewicht (max.): 600g

Die Drifter Micro ist ein extrem leicht gleitender, zweistufiger Micro-Modellkatamaran und kann mit div. Motorvarianten aufgebaut werden. Trotz des sehr ausgeprägten Tunnelbereichs ist die Drifter Micro so entwickelt worden, dass mögliche Motorisierungen von 400 bis 540motore (Singleantrieb) Platz finden können.

(Optional Twinantrieb 2x 400/480 ebenfalls möglich)

Am an den Bau:

Denksport

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Wie ihr an den Bilder erkennt, ist heute nicht viel geschehen! Aber im Kopf sah ich die Micro Drifter schon baufertig vor mir stehen! Als erstes wurden die Laufflächen mit schwach klebenden Klebeband (Malerband) abgeklebt. Diese Maßnahme schützt die wichtigen Kanten vor Kratzer und Klebstoff (Harz) während dem Bau. Anschließend mit Bleistift die Mittelline des Rumpf und der Wellendurchbruch angezeichnet. Danach musste der Rumpf das erstemal auf die Waage!

Jetzt wurde wieder geschaut wo was hin soll! Motor hier, Servo da oder doch lieber da! Naja! Ich habe schon ein schönes Plätzchen für den Servo gefunden! Dafür wird der Servohalter etwas aufwendiger! Aber mal schauen ob der auch da hin kommt. Noch schnell Materialcheck für den Bootsständer und die fehlenden Teile auf einem Zettel notiert, dann war Schluss für heute!

Viele kleine Teile bzw. Bootsständer ist fertig!

1.2.3.4.

Aus dem vielen Einzelteilen (Bild1) wurde nach kurzer Zeit ein stabiler Bootsständer. Wie immer ist dieser aus Heizungsrohr (12mm Kupfer) und CU-Lötmuffen zusammen gelötet. Ein Isolierschlauch dient dem Rumpf als Auflage (Bild4). Jetzt noch schnell den Ständer mit etwas silberer Farbe angesprüht und zum trocken aufgehängt. Noch schnell vor dem Feierabend die Zellen zum löten hergerichtet. Die werden leicht angeraut, bekommen etwas Lötzinn ab und dann ging es ab zum Inline löten. In Blick auf die Uhr – ab nach Hause!

Gedanken um Ruder, Welle, Servo und Motor Position!

1.2.3.4.

Ach beim diesem Boot kommt vor dem Bau erstmal alles in den Rumpf. Dann wird geschoben, umgestellt bis der Schwerpunkt einigermaßen stimmt. Nach einiger Zeit fand dann doch alles seinen Platz. Somit konnte das Ruder montiert, der Wellendurchbruch gebohrt und zu einem Schlitz auf gefeilt werden. Anschließend konnte das Stevenrohr gebogen werden. Innen an den Heckspant habe ich zwei Stoppmutter angeklebt. Dies erleichtert mir die Montage bzw. Demontage des Ruder für Wartungsarbeiten oder Reparatur arbeiten. Vorher habe ich natürlich erst die Ruderposition ermittelt, angezeichnet und die Befestigungslöcher gebohrt. Als nächstes hab ich für die Ruderanlenkung ebenfalls ein Loch gebohrt und ein Stück Alurohr als Durchführung eingeklebt. Faltenbalg aufgesteckt und Rudergestänge zum ermitteln der Servohalterposition eingeführt.

5.6.7.8.9.

Vom Servo soll man so wenig wie möglich sehen, Dafür wird der Serohalter etwas aufwendiger. Im Bild 5 u. 6 sieht man den halbfertigen Halter. Der Halter (Bild 5) muss sehr Passgenau sein. Am Rumpfboden wird ein Stück CFK-Platte wo einen Stoppmutter drin versteckt ist fest geklebt.

Ein kleiner Vorschritt und Rückschlag

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Motorhalter wurde fertig gestellt und fürs erste mit 5min. Epoxidharz am Rumpfboden fixiert. Später wird er mit 24h Harz und etwas Glasgewebe fest verklebt. Dann wollte ich eigentlich Stecker an den Regler löten. Aber was ist das??? Hat da ein Lehrling im 1.Lehrjahr die Kabel angelötet oder was???

Also erstmal den Schrumpfschlauch ab und die Kabel neu angelötet. Zum Glück hab ich diese schwach Stelle noch vor der ersten Fahrt entdeckt! So mal auch ein paar einzelne blanke Kupferdrähte manche Bauteile überbrückt hatten.

Endlich mal wieder Zeit zum bauen!

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Ohne Worte!

Die Kunst, einem Rennboot das "Rennen" beizubringen, ist normalerweise die einfache Summierung der einzelnen Baugruppen sowie deren sinnvolle Anordnung zueinander:

Rumpf + Ruder + Wellenanlage + Antrieb + RC-Komponenten + modellbauerisches Können = Rennboot.

Viel Spaß beim Bau eures Bootes!

Diese Bauanleitung ist wie immer ohne Gewähr!

www.rc-silverboats.de Stand Februar 2005